
Das London Symphony Orchestra (LSO) ist eines der führenden Orchester des Vereinigten Königreichs. Wie es sich für eine solch majestätische Institution gehört, sitzt das Orchester in London.
Das LSO wurde 1904 als erstes unabhängiges und selbstverwaltetes Orchester des Landes gegründet. Der erste Chefdirigent war Hans Richter, der das Gründungskonzert am 9. Juni des Jahres leitete. Von Beginn an arbeitete das Orchester eng mit englischen Komponisten zusammen.
1906 fand ein erster Auslandskonzert in Paris statt, das erste Gastspiel eines britischen Orchesters im Ausland. Das gefeierte Debüt bei den Salzburger Festspielen gab es 1973. Seither tourt das Orchester regelmäßig durch die ganze Welt.
Als 1982 das neue Barbican Centre fertiggestellt wurde, wurde es zur ständigen Heimstatt des Orchesters. Die Barbican Hall, 2001 erneuert, ist Schauplatz seiner wichtigsten Konzerte. 2003 wurde zudem noch St. Luke's eröffnet, das zusätzliche Proben- und Verwaltungsräume bietet und Zentrum des ausgezeichneten LSO Discovery-Programms ist, das musikalische Aufbauarbeit mit Kindern und Jugendlichen, dem potenziellen Konzertpublikum der Zukunft, macht.