
Anfahrt:
Metro 1, 5, 10; Gran Vía, Tribunal
Öffnungszeiten Mercado de Fuencarral:
Mo bis Sa 10-21 Uhr
Die coolste Einkaufsstraße Madrids stellt zweifellos die scheinbar niemals endende Innenstadtstraße Calle Fuencarral dar. Phänomenaler noch die Geschichte, die sich hinter ihr verbirgt. So hat sie sich innerhalb von 10 Jahren von einer düsteren, etwas heruntergekommenen Durchfahrtsstraße zur hippsten, an London erinnernde, Modemeile der Stadt gewandelt.
Den Anfang machten verrückte und schräge Lack-und Lederläden, in der man sich für die Chueca-Nächte im Schwulenbezirk Madrids einkleiden konnte. Hauptsache „anders“ und „auffallen“ hieß das Motto, welchem etliche neue Boutiquen folgen sollten.
Kaum zu glauben, aber kurz darauf eröffneten sogar einige Geschäfte etablierte Marken wie Adolfo Domínguez, Diesel, Mango oder der Barceloneser T-Shirt-Star Custo. Zwischen diesen noblen Läden finden sich jedoch immer noch traditionelle Schuhläden aus alten Zeiten. Madrids coole Jugend trifft sich und kauft im Mercado de Fuencarral (Hausnummer 45), einem Dreietagenkaufhaus in einer alten Markthalle, dessen Keller sich nachts in einen Club verwandelt.
Statt die Kundschaft mit Fahrstuhlgedudel zu berieseln, macht hier ein DJ Musik. Neben Clubwear, Piercing, Make-Up-Outlets, Accessoires, dem besten Musikhandel der Stadt und einem Cybercafé, finden hier viele kulturelle Events statt. Zudem gibt’s Filme, Ausstellungen und modernes Tanztheater.
Direkt neben dem Mercado de Fuencarral eröffnete 2004 ein Starbucks-Café, welches den Bekanntheitsgrad der Calle Fuencarral weiter steigen ließ.