
Rom - Engelsburg
Adresse:
Sottopasso Castel Sant´ Angelo
I- 00165 Rom
Anfahrt:
U-Bahn: Linea A (Station Ottaviano)
Bus: Linea 40 u. 81 (Station S. Pietro)
Öffnungszeiten:
Täglich (außer montags) 9-20 Uhr, letzter Einlass 19 Uhr.
An der malerischen Brücke Ponte Sant´Angelo liegt eben jene, im deutschen mit Engelsburg übersetzte
Festung. Neben dieser Lage kann das Gebäude durch seine ovale Bauweise und die fast 2000-jährige Geschichte faszinieren.
Die Engelsburg enstand ab 130 n.Chr. ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian. In späterer Zeit nutzen der Vatikan die Burg als Festung, zeitweise auch als Gefängnis und Folterkammer. Einer der berühmtesten Insassen war Galileo.
Papst Gregor der Große soll im Pestjahr 590 n.Chr. über dem Gebäude einen
Engel gesehen haben, der ein Schwert in die Schwertscheide zurücksteckte, was als Ende der Pest gedeutet wurde. Tatsächlich ging die Verbreitung in der Folge schlagartig zurück. Von dieser Legende leitet sich der Name der Festung ab.
So befand sich seit Mitte des 16. Jahrhunderts über der oberen Terrasse ein marmorner Engel. Später wurde er durch eine Ausfertigung aus Bronze ersetzt. Über eine schmale Treppe gelangt man zur Aussichtsplattform unmittelbar unterhalb des Engels.
Empfehlenswert ist das hier eröffnete Café. Zu moderaten Preisen genießt man ein herrliches Panorama mit Blick auf den Petersdom.
Im Inneren der Engelsburg kann eine
Gemäldesammlung besichtigt werden. Außerdem gibt es eine Abteilung mit historischen Waffen. Wer die Vatikanischen Museen also noch vor sich oder immer noch nicht genug Kultur genossen hat, kann sich hier an bedeutenden Werken u.a. von Lorenzo Lotto erfreuen.